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Schamanisches Heilen und Beraten

Wenn Du die Schwelle nie überschreiten willst,
wird die Tür nie aufgehen.
Wenn du die Gärten der Einweihung betreten willst, geht Dein Weg am Hüter der Schwelle vorbei.
Es kann vieles sein.
Die Projektion Deiner Angst.
Die Emanation* Deiner Sehnsucht.
Das Spiegelbild Deines Egos.
Dein innerer Lehrer.
Dein Schutzengel. Begleiter in das Licht.
Geh vorbei an der Schwelle und lass Dich führen.
Für Ihr Ohr
Was ist Schamanismus?
Schamanismus ist das älteste, der Menschheit bekannte Heilungssystem. Schamanismus ist der Erfahrungsschatz vieler Generationen, die Heilkräfte der Natur, den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer, die Kräfte der Pflanzen, Tiere und Steine wahrzunehmen und diese zum Wohle der Menschelt einzusetzen.
Schamanismus entstand auch aus dem Verständnis, dass Krankheit immer eine Disharmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos ist. Die Schamanin/der Schamane berät, schlägt vor, lädt ein und unterstützt durch ihre/seine Kenntnisse und seine Art, die Weg zur Harmonie zu finden und diese wieder herzustellen lassen zu können.
Das Wort Schamanismus kommt aus dem sibirischen und bedeutet übersetzt: mit Hitze und Feuer arbeiten. Symbolisch bedeutet dies, jemand der Energie umwandelt. Feuer ist nicht nur ein Symbol der Kraft sondern auch das der Energie. Für viele, nicht nur Schamanen, stellt die Kraft und Symbolik des Feuers die größte Kraft der Transformation dar.
Nur mit Unterstützung von noch anderen Energien, Kräften, Krafttiere, Ahnen und Verbündete kann eine Transformation stattfinden. Die/der Schamanin/Schamane "macht" nichts, er läd ein und lässt geschehen.
Im einem der schamanischen Weltbilder geht man davon aus, dass alles lebt und belebt ist. Die menschliche Existenz ist nur eine von unzähligen Formen, in welche Schöpferkraft, das Odem, der innere Geist des Lebens existiert. Ein Grund, weshalb jede Form von Exzistens, sei es als Pflanze, Tier, Steine etc. mit besonderem Respekt behandelt wird oder werden sollte. Denn dadurch, dass der innere Geist des Lebens überall derselbe ist, ist alles mit allem, nach Innen und Aussen, verbunden.
Für Schamanen ist der Raum im Umfeld zwischen Menschen, zwischen Dingen, aber auch der leere Raum in einem Gegenstand, innerhalb der Dinge, kein durchsichtiges Nichts, keine weite Leere. Der Raum ist und hat Eigenschaften und Merkmale.
Und diesen Raum im Inneren, im Dazwischen und im Äusseren zu erforschen kann eine Herausforderung an die/den SchamanenIn sein. Diese Kosmologie kann das Bewusstsein erweitern und öffnet Wege zu anderen, neue Dimensionen und Welten.
Die/Der suchende SchamaneIn ist oft auch eine Person, die zwischen den Welten wandert. Es gibt Welten, die in Koexistenz mit unserer materiellen Welt sind, uns aber verborgen bleiben. Sowie die materielle Welt verschiedene Welten hat (Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien), existieren andere Welten auf unterschiedlichen Ebenen und Energiefrequenzen. Im ständigen Suche können die Grenzen der uns bekannten Wahrnehmung erweitert werden, Inspiration erlangt werden und Heilarbeit eingeleitet werden.
Dem Schamanismus wurde 1980 von der Weltgesundheits- organisation WHO in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin.
Emanation (lat. Ausfluss) ist ein Begriff aus der Philosophie und bezeichnet insbesondere die stufenweise Ausströmung oder Entwicklung aller Dinge aus dem höchsten Wesen im Sinne des Panentheismus. Die Ansicht, dass das Universum ein notwendiger Ausfluss aus der göttlichen Fülle ist, stammt aus dem Orient, ist in die neuplatonische Philosophie übergegangen und wurde innerhalb des Christentums von den gnostischen Sekten ausgebildet. Auch die kabbalistische Philosophie hat sich das Emanationssystem angeeignet.
Der Ursprung des Bösen wird im Emanationssystem durch die Annahme erklärt, dass die Dinge notwendigerweise umso schlechter geworden seien, je mehr sie sich bei dem Ausströmen aus ihrem Urquell von diesem entfernt hätten (diese Ansicht gilt jedoch nicht im Panentheismus, demzufolge es das Böse – ebenso wie das Gute – als solches gar nicht gibt, da Dualität grundsätzlich eine Illusion sei).
Auf diesem geistesgeschichtlichen Hintergrund ist die Charakterisierung der Logik Hegels als eine emanatistische Logik zu sehen.
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