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Was ist Akupunktur?
Akupunktur und die Traditionelle chinesische Medizin (TCM). Die Akupunktur hat sich im Westen als hauptsächlich verwendete Methode der TCM etabliert.
Akupunktur wird in der chinesischen Medizin als "äussere Therapie (wai zhi)" bezeichnet. Das Gegenstück ist die "innere Therapie (nei zhi)", die Anwendung von Arzneimitteln.
Grundlegende Akupunktur am Körper-, Ohr-, Hand- und am Schädel
Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte der Körperoberfläche.
Akupunktur umfasst das Erkennen/Erfassen und Therapie von Krankheiten auf der Basis der TCM-Grundlagen sowie neuzeitlicher Denkmodelle. Akupunktur wirkt u.a. über eine Anregung und Wiederherstellung der körpereigenen Regulation. Sie wird in den verschiedensten Fachgebieten in Prävention, Therapieund Rehabilitation bei funktionellen, psychosomatischen und organischen Erkrankungen und bei Schmerzzuständen eingesetzt.
Spezielle in der chinesischen Tradition verwendete Akupunkturverfahren sind Ohr-(bekannt gemacht durch Paul Nogier), Hand- (bekannt gemacht durch J. Park) und Schädelakupunktur (somatotopische Mikrosystem bekannt gemacht durch T. Yamamoto).
Somatotopien: Ohr-, Schädelakupunktur
Die Ohrakupunktur gehört wie die Hand- und Schädelakupunktur zu den somatotopischen Mikrosystemen. Sie ist ein stark verbreitetes modernes Akupunkturverfahren welches ich (Schädelakupunktur) ebenfalls anwende. Sie hat aus diagnostischer Sicht den grossen Vorteil, dass Punkte am Ohr sowie am Cranium (Schädel) nur bei pathologischen Veränderungen im entsprechenden Organsystem und Funktionskreis auffindbar sind. Die Punkte und Meridiane, die von der Körperakupunktur bekannt sind, finden sich auch am Ohr und/oder am Schädel und können dort genadelt werden. Aus praktischer Sicht haben diese Art von Akupunkturanwendungen den grossen Vorteil, dass der Patient, die Patientin, sich nicht entkleiden muss, wenn sie behandelt wird. Dies ist auch ein Grund, warum ich gerne mit diesen Mikrosystemen arbeite.
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