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Akupunktur nach Prof. John Boel
Allgemeines: 1996 stellte Prof. Dr. John Boel erstmalig die Akupunkturmethode gegen Augenleiden in Deutschland vor. Seitdem wurden mehrere Tausend Menschen mit Augenleiden aller Art erfolgreich mit dieser Methode behandelt. Nur Akupunkteure, die ihre Qualifikation direkt bei Prof. Dr. Boel erlangt haben, praktizieren diese Art der Akupunktur, die sich von der chinesischen Meridianakupunktur sehr unterscheidet. Das heißt, dass nicht jeder Akupunktur - Therapeut auch diese spezielle Akupunkturmethode beherrscht. Auch ich absolvierte diese Spezialausbildung bei Prof. Dr. Boel persönlich, wobei auch die korrekte Punktlokalisation und Stichtechnik geprüft wurden.
Zu den häufigsten Fällen, die heute behandelt werden, gehören Alterssichtigkeit, Makula Degeneration, Retinitis Pigmentosa, Glaukom, Erkrankungen der Netzhaut, Erblindung durch Gehirnschädigungen (Gehirnquetschung oder Blutgerinnsel, wie z. B. nach Autounfällen) und Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 20 Jahren.
Dabei können zwar nicht alle Augenleiden vollständig geheilt werden. Fast alle Augenleiden können jedoch stark gelindert oder ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.
Wie wird diese Art von Akupunktur durchgeführt?
Sie müssen nicht befürchten, dass bei dieser Art von Akupunktur direkt in die Augen gestochen wird, denn es werden nur ganz spezielle Punkte am Körper (z.B. auf der Stirn, an Händen und Füßen etc.) genadelt.
In der ersten Behandlungsperiode werden Sie während 10 Tagen (2 X 5) hintereinander, jeweils zweimal täglich im Abstand von einer Stunde, akupunktiert. Nach dieser Phase werden Sie zunächst 2 mal in der Woche, über einen Zeitraum von 1 Monat, akupunktiert. Damit das erreichte Behandlungsergebnis stabil bleibt, sollten Sie weiterhin regelmäßig einmal im Monat oder mindestens alle 2 Monate eine Behandlung (zweimal am diesem Tag während je 30 Minuten genadelt, mit einer Pause von einer Stunde zwischen den zwei Behandlungen) in Anspruch nehmen, um sicherzustellen, dass die Verbesserungen stabil bleiben.
Schon anlässlich der ersten Behandlung kann ich erkennen (und Sie werden es auch merken und erfahren), wie gut Sie auf Akupunktur ganz allgemein und speziell auf diese Methode ansprechen. Dieser Umstand ist wichtig, damit sicher gestellt wird, dass nur die notwendigen Kosten für Sie anfallen. Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten, sofern Sie für komplementär/alternativ Medizin versichter und je nach der Art und Weise, wie Sie bei Ihrer Krankenkasse versichert sind.
Grundsätzlich wird der Ist-Zustand eines Jeden vor dem Behandlungsbeginn festgehalten. So werden zusätzliche Erkrankungen, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Erkrankung am Auge stehen könnten, von vornherein mit berücksichtigt und ganzheitlich mit behandelt.
Es ist immer sinnvoll, schon vorhandene Untersuchungsergebnisse vom Augenarzt und auch vom Allgemeinarzt, soweit vorhanden, zum ersten Gespräch mitzu- bringen.Ich rate immer zu einem vergleichenden Sehtest vor und nach der Augen- akupunkturbehandlung.
Erfolgsaussichten allgemein:
Grundsätzlich sind alle Augenleiden mit dieser Methode von Akupunktur behandelbar. Die einzige Krankheit, die man bisher nicht heilen oder verbessern konnte, ist die Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen und Schielen. Generell besteht eine Erfolgsquote von über 60%, das heißt, bei über 60% der Patienten lässt sich eine Verbesserung am Auge erreichen. Bei Augenleiden, die durch eine Funktionsstörung im Gehirn (Blutgerinnsel im Gehirn, Thrombosen im Kopf, Medikamentenvergiftung, Gehirnquetschung nach Unfällen) bedingt sind, gibt es eine 80%ige Chance auf Besserung.
Krankheiten, die mit der Akupunkturmethode nach Prof. John Boel
gut behandelbar sind:
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Altersbedingte Makuladegeneration
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Retinitis-Pigmentosa
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Trockene Augen
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Thrombosen am Auge (Augeninfarkt)
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Diabetische Retinopathie
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Tumorerkrankungen
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Netzhautablösungen
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Weit-, Alterssichtigkeit
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Glaukom
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Grauer Star
Doch so ideal diese Methode auch ist,- hochwirksam -, dabei aber völlig frei von schädlichen Nebenwirkungen, sie kann einmal zerstörtes Gewebe nicht ersetzen. Daher bestehen die größten Erfolgsaussichten, je früher mit der Therapie begonnen wird.
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